Selbstvertrauen durch Selbst-Integration

„Heilung bedeutet, dass der Mensch erfährt, was ihn trägt,
wenn alles andere aufhört, ihn zu tragen.“ Wolfram von Eschenbach


Beherzt - leben -lieben -lernen

Impulse für ein vom Selbst bestimmtes Leben

2023-10-30

November - Monat der Verstorbenen

Verlorener_Zwilling_Ute_Spingler_Helmut_Laber_praxis-laber.de.jpg„Verstorbene: Vorfahren – Kinder - Geschwister – Freunde – Partner -Abgetriebene Kinder – Verlorener Zwilling - Sternenkinder“

Der Monat November ist der Zeit des Gedenkens gewidmet.
Er beginnt mit Allerheiligen und Allerseelen, gefolgt von Volkstrauertag, Buß- und Bettag und dem Totensonntag.

Bei so viel Gedenken ist die Tür zur geistigen Welt weit geöffnet und die Energien der Von-Uns-Gegangenen melden sich intensiver als die restliche Zeit des Jahres.

Ob wir wollen oder nicht, kollektiv sind diese Energien vorhanden und wollen wahrgenommen werden. Das geschieht für jeden Menschen auf eine andere Art und Weise, es hat ja jeder auch andere Umstände in seiner Familie.

So wenig wie wir uns von unserer Familie abtrennen können (selbst wenn wir keinen Kontakt pflegen), können wir uns von den Verstorbenen der Familie und des eigenen Lebens abtrennen. Abkapseln oder Verdrängen funktioniert wohl, doch hat es seinen Preis in der Lebensqualität, die dabei gemindert wird.

„Wir sind alle mit allem verbunden – dennoch sind wir einzigartig und vollständig, auch ohne die anderen!“

Was wie ein Widerspruch klingt, hat damit zu tun, wie sehr wir miteinander im Frieden oder Unfrieden sind. Und dieser Frieden beginnt immer in uns selbst.

Haben wir also Frieden mit unseren Verstorbenen in uns, dann wirken die Verstorbenen in ihrer Energie in uns friedlich. Ist der Frieden noch nicht in uns vorhanden, verstärken sich die Anstrengungen des Lebens im November, um Frieden herzustellen, indem es uns aufmerksam macht.

Wie finden wir Frieden mit unseren Verstorbenen?

1. Stelle den IST-Zustand fest.

Denke an eine verstorbene Person aus deinem Umfeld und spüre in deinen Körper hinein.
• Wie reagiert dein Körper?
• Ist er angespannt oder entspannt?
• Fühlst Du Dich schwer oder leicht?
• Ruhig oder Unruhig?

Schon hast Du die Antwort!

Alles, was sich nicht gut in dir anfühlt, weist dich darauf hin, dass es noch etwas zu klären gibt mit dieser Person. Evtl. muss noch etwas gewürdigt oder anerkannt werden, etwas ausgesprochen werden, was nicht ausgesprochen wurde. Etwas gehört werden, was nicht gehört wurde. Oder etwas bewusstwerden, was noch ungeklärt ist. D.h. noch nicht rein und klar und friedlich in uns vorhanden ist.

2. Nimm an, was sich in dir zeigt und öffne dein Herz für diese Befindlichkeit, d.h. sag JA zu dem, was da ist.

Alles, was wir ablehnen, dem wir nicht zustimmen, wie es war, dem verleihen wir Macht über uns und es belastet unser Energiesystem, was sich wiederum im Körper bemerkbar macht.

Sag also JA, es ist OK, dass du ……… was immer es war, z. Bsp.: von mir gegangen bist und nicht mehr bei mir bist. ….., dass du auf diese Weise aus dem Leben gegangen bist. ……, dass du/ich ……..
(Spüre in dich hinein, welche Wahrheit noch ausgesprochen werden muss. Wahrheit ist, was war und genau so geschehen ist, wie es geschah!)

Wenn Du Schuldgefühle hast, bspw. bei abgetriebenen Kindern oder verlorenen Kindern, sag JA dazu, dass du dich schuldig fühlst und zu deiner Verantwortung stehst. Sag JA dazu, dass du dir vergibst und dich für Verzeihung öffnest.

Sag auch JA dazu, wenn du noch Vorwürfe hast, Verstorbenen gegenüber und spreche sie aus. Öffne dich auch gegenüber Vorwürfen, denen du ausgesetzt warst, die dich unter Druck gesetzt haben. Wenn sie berechtigt waren, sprich es aus. Wenn sie unberechtigt waren, sprich es ebenso aus.

Stehe zu deinen Gefühlen, denn sie sind da! Wenn du sie fühlst und spürst, erkennst du sie an uns sagst damit JA zu ihnen und dass es OK ist, dass sie da sind.

Öffne dich für den Gedanken, dass ihr als Seelen miteinander vereinbart habt, genau das zu erleben, was ihr erlebt habt miteinander. Und öffne dich für Vergebung und Verzeihung. Auf der Ebene der Seelen gibt es nichts, was nicht miteinander vereinbart wurde. Da seid ihr im Einklang und, wenn es anerkannt wird im Leben auf der Erde, frei.

Öffne dich für den Sinn dahinter, der dir in einer inneren Haltung von Ablehnung, Vorwurf und NEIN nicht erschlossen werden kann, aber in der Haltung von Zustimmung und Vergebungsbereitschaft zufallen kann.

Vertraue in das, was du in dir spürst und bitte die geistige Welt, Gott, die Engel oder Heilige, oder woran immer du glaubst, in dir wieder Einklang herzustellen. Auch wenn du an nichts von dem glaubst, bitte die geistige Welt dennoch um Hilfe. Sie hilft immer!

Lass dich überraschen und erlebe, dass du dich selbst befreien kannst, von dem, das dich belastet.

3. Kollektive Energien

Gerade in der jetzigen Zeit braucht es Frieden auf Erden. Jeder Mensch hat da in sich einen Puzzlestein beizutragen, entweder zum Frieden, oder zu Unfrieden und Krieg.
Und da darf sich keiner unterschätzen in seiner Macht, die er als Mensch hat.

Was wir auf dieser Welt im Außen erleben, ist geprägt von Vorwurf und Anschuldigung und Festhalten daran, ist geprägt von Schuldzuweisung, Verurteilung und Hartherzigkeit, von fehlendem Mitgefühl und Vergebung.

Wo wahre Vergebung stattgefunden hat, ist das Vergessen die Folge davon. Der Geist der Welt des Unfriedens will alles, nur nicht vergeben und vergessen.

Jeder, der in seinem persönlichen System mit Mitgefühl, Zustimmung, Vergebung und Vergessen seinen inneren Frieden herstellt, trägt zum Frieden in der Welt bei. Wer weiter gegen das kämpft, was da in ihm vorhanden ist, zu Unfrieden und Krieg.

Die Folgen spüren wir in uns selbst und erleben wir in unseren Nachkommen.

Spüre, was die kollektiven Ereignisse in dir auslösen und trage in dir, mit dem, was in dir auftaucht, zum Frieden bei.
Kannst du dich aus dem kollektiven Feld des Unfriedens ausklinken, anstatt dich hineinziehen und instrumentalisieren zu lassen, trägst zum wahren Frieden bei.

Der Ankerpunkt ist der Friede zu den Verstorbenen des eigenen Systems.

Je mehr Menschen dies in sich vollziehen, umso wirksamer kann er in der Welt werden.
In dir selbst darfst du die Früchte ernten.

Im Monat November sind die Tore in die geistige Welt unserer Verstorbenen weit geöffnet und manches Mal wünschen sie sich von uns, was sie selbst nicht vollziehen konnten: Frieden.
So wirken ihre Energien in uns, damit wir für sie vollziehen, was ihnen nicht möglich war:
• Anerkennung dessen was war
• Zuhören, was sie noch zu sagen haben
• Auszusprechen, was noch zu sagen ist
• Vergeben und Verzeihen
• Vergessen und damit Frieden.

Haben wir in uns diesen Zustand hergestellt, dann wirken unsere Verstorbenen auf uns, wie es im obigen Bild des Sternenkindes dargestellt ist.

Dies wünsche ich dir und uns allen von ganzem Herzen.

Mit lichtvollen Grüßen aus Krumbach

Admin - 18:31:57 | Kommentar hinzufügen

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